Dienstag, 14. Mai 2013

Irische Geschichte, Teil 1: Die Geburt Irlands

Von Stefan Sasse

Die irische Flagge seit 1919
1921 endeten fast vierhundert Jahre britischer Herrschaft über die irische Insel. Das Land wurde geteilt. Während der kleine, nördliche Teil unter britischer Herrschaft verblieb und ein Teil des Vereinigten Königreichs wurde, wurde der große, südliche Teil ein unabhängiger Staat - die Republik Irland. Diese Teilung kam nicht friedlich zustande. Ihr voraus gingen Jahre des Guerilla-Krieges gegen die britische Krone, und dem Jahrzehnte der politischen Auseinandersetzung. Irland selbst fand auch nach der Unabhängigkeit keinen Frieden, sondern versank für Jahre in einem blutigen Bürgerkrieg, dessen Narben die irische Politik noch heute prägen. Im Folgenden soll die wechselhafte Geschichte des irischen Freiheitskampfs von ihren Anfängen im 19. Jahrhundert über ihre Klimax um den Ersten Weltkrieg hin zur Transformation der irischen Republik dargestellt werden. 

Montag, 13. Mai 2013

Fundstücke

Von Stefan Sasse

- Ein Chirurgenset aus dem 19. Jahrhundert. Allein die Vorstellung, dass dieses Set ALLE Teile beinhaltet, mit denen Chirurgen arbeiteten lässt einem schwindeln.
- Trevor-Roper und die Hitler-Tagebücher. 
- Lächerliche Western-Mythen die jeder glaubt. 
- In den USA gibt es eine Bewegung, die die offizielle Aufhebung der Korematsu-Entscheidung von 1944 verlangt; dieser Artikel beleuchtet die Details. 

Donnerstag, 25. April 2013

Aufstieg und Niedergang der Geschichtswissenschaft als Schrittmacher der Gesellschaft

Von Stefan Sasse

Leopold von Ranke
Die Geschichtswissenschaft ist, verglichen etwa mit den Naturwissenschaften, keine besonders alte Disziplin. Zwar gab es immer wieder einzelne Personen, die historische Abhandlungen schrieben - man denke etwa an Tacitus, Thukydides oder Polybios in der Antike -, doch diese erfüllten keinesfalls die Standards, die die Geschichtswissenschaft prägen und waren eher große Erzählungen, häufig mit direkter politischer oder moralischer Zielrichtung. Erste methodische Zusammenstellungen tauchten im 18. Jahrhundert auf - Schiller etwa war ein begeisterter Hobby-Historiker-, doch erst im 19. Jahrhundert entstanden vor allem in Deutschland die Geschichtswissenschaften mit der expliziten Zielsetzung "zu zeigen, wie es gewesen", um das berühmte Wort Leopold von Rankes zu benutzen. Dieser Anspruch purer Objektivität wird heute als Irrtum angesehen, nicht wegen der Intention, sondern wegen seiner Unmöglichkeit. Wir können Geschichte zwangsläufig immer nur durch die Brille unserer eigenen Zeit wahrnehmen und haben keine Möglichkeit, ein "objektives" Geschichtsbild zu erstellen. Objektive Geschichte existiert nicht, und seit diese Erkenntnis auch Eingang in die Lehrpläne gefunden hat stöhnen die Schüler über dieser Komplexität. 

Montag, 15. April 2013

Fundstücke

Von Stefan Sasse

- Hubertus Volmer äußert sich zur Kollektivschuldthese. 
- Farbaufnahmen von Paris, 1909-1929
 - Eine brillante Analyse über den deutschen Umgang mit Hitler in der FAZ. Es geht vor allem um die Rezeption in der Geschichtswissenschaft und warum alle bedeutenden Werke über den Nationalsozialismus aus den angelsächsischen Universitäten kommen.
- Die höchsten Gebäude der Welt, Stand 1884.